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Krank ins Gym: Gut oder kontraproduktiv?

Vorab solltest du immer auf deinen Körper hören und bei akuten Schmerzen (wie z.B. Gliederschmerzen) oder Fieber – also bei deutlichen Krankheitssymptomen eine Sportpause einlegen und gesund werden.

 

Zuallererst mal die Nachteile um die Wichtigkeit zu betonen:

  • Keine Besserung des Gesundheitszustandes: Bedenke, dass auch Training Stress für den Körper ist und die Belastung auf ein schwaches Immunsystem mit Erkältungssymptomen wie Fieber, starke Müdigkeit oder eingeschränkte Luftzufuhr eine zusätzliche Belastung sein kann und die Regeneration zur vollständigen Gesundheit sich nach hinten schieben kann.
  • Ansteckungsgefahr: Je nach Virus achte bitte auf deine Inkubationszeit und die Gefahr andere in deinem Umfeld anzustecken. Übernehme die Verantwortung für dich und dein Umfeld, ohne naiv zu handeln. Das Risiko, andere Gym-Besucher mit einer ansteckenden Krankheit wie einer Erkältung oder Grippe zu infizieren, ist hoch.
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit: Eine Erkrankung kann die physische Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, was zu einem weniger effektiven Training oder sogar zu Verletzungen führen kann.

 

Gesundheitliche Vorteile im Training trotz Erkältung:

  • Leichtes Training bei milden Symptomen: Bei leichten Symptomen ohne Fieber kann ein moderates Training oder ein Spaziergang draußen an der frischen Luft dein allgemeine Wohlbefinden verbessern und zur schnelleren Genesung beitragen.
  • Psychische Erleichterung: Den ganzen Tag rumliegen hat einen negativen Einfluss auf deine Stimmung. Leichte Bewegung kann nämlich auch bei Krankheit ein Gefühl der Normalität und psychischen Entlastung bieten, solange sie moderat bleibt.

 

Worauf zu achten ist:

  • Ärztliche Beratung: Spreche bei einem Arzttermin mit deinem Arzt und frage nach der ärztlichen Empfehlung aufgrund deines Gesundheitszustandes. Hier ist lieber Vorsicht als Nachsicht angesagt. Keiner möchte eine Herzmuskelentzündung oder ähnliches bekommen.
  • Körperliche Signale beachten: Wenn du dich eigentlich bereit fühlst und während des Trainings aber merkst, dass du dich überschätzt oder vertan hast; überhaupt nicht schlimm aber höre auf deinen Körper und drossle dein Trainingspensum fürs erste oder beende es ggf.
  • Hygienemaßnahmen: Um weitere Ansteckungsgefahren zu minimieren, achte auf eine strengere Hygiene und wasche deine Hände regelmäßig. Bei akuter Ansteckung bleibe bitte daheim.

 

Fazit: Ob ein Besuch im Gym während einer Erkrankung sinnvoll und unbedingt nötig ist, ist abhängig von der Art deines geplanten Trainings- sowie deiner Symptome ab. Eine moderate Trainingseinheit bei milden Symptomen kann hilfreich sein um dein Wohlergehen zu pushen jedoch solltest du dir sicher sein, keine anderen Menschen in deinem Umfeld anzustecken.

Die Fitness-Neujahresvorsätze richtig umsetzen

Neujahr, Neues Ich! Wie du deine Ziele langfristig halten wirst.

Sobald das neue Jahr beginnt, wäre es so, als würde man auf „Restart“ klicken und von vorne starten können. So also auch mit den Vorsätzen! Doch wie setze ich es richtig in die Tat um und halte meine Erfolge langfristig ohne Stress und Kummer? In diesem Beitrag erfährst du, wie du deine Vorsätze fürs neue Jahr im Bereich Sport, Transformation und einem gesunden Lifestyle nachhaltig umsetzt.

 

Realistische Ziele setzen:

Beginne mit kleinen Veränderungen und reiße dich selbst nicht aus deinen ganzen Gewohnheiten raus. Beginne zum Beispiel mit 2 Trainingseinheiten die Woche und übernimm dich nicht.

 

Erstelle dir einen Plan:

Ein sinniger Trainingsplan, am besten mit Hilfe eines Personal Trainers, ist ein perfekter Start in eine neue Fitnessroutine. So kommst du schneller an dein Ziel und bist bestens ausgestattet um ohne Verletzungsrisiko oder Zeitverschwendung dein Ziel zu erreichen.

 

Finde deine Art von Verbindlichkeit:

Fitness und eine gesunde Ernährung fest zu integrieren bedarf am Anfang ordentlich Disziplin. Gut, dass man das nicht allein schaffen muss. Suche dir einen Trainingspartner, einen Personal Trainer oder eine Gruppe, mit der du dich identifizieren kannst und verabrede dich.

 

Nutze alle möglichen Ressourcen:

Der heutige Markt bietet einem alles Mögliche an Support. Onlinecoaching, vor Ort im Fitnessstudio, verschiedene Lektüren und eine Menge Fitness-Influencer zum motivieren.

Fitness-Apps und Wearables können hilfreich sein, um die Aktivitäten zu verfolgen und Fortschritte zu erkennen.

 

Sei nicht zu streng zu dir:

Es läuft niemals linear – up and downs sind vorprogrammiert. Akzeptiere es und siehe es nicht als Fehlschlag, sondern mache einfach weiter. Wenn dir Werte wie zum Beispiel die Zahl auf der Waage nicht gut erscheint, dann lasse sie ganz einfach weg und orientiere dich an deinem Spiegelbild. Mache das, was dir ein gutes Gefühl gibt.

 

Balance is the key:

Süßigkeiten oder die Pizza Abends in der Stadt mit Freunden sollen keine No-Gos sein, sondern bewusst verspeist werden. Bei regelmäßiger Einnahme wirst du mit Sicherheit immer in einem Kalorienüberschuss sein. Wenn du dir ab und an mal etwas „gönnst“ wird dein Körper es dir auf jeden Fall verzeihen. Durch den Sport erhöhen wir den Grundumsatz des Körpers und der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren.

Neben dem Sport können es noch folgende weitere Aktivierungen sein:

  • Treppen anstelle des Aufzuges
  • Meditation und Yoga am Morgen (5-10 Min)
  • Laufen gehen
  • Neues Hobby ausprobieren wie z.B. Spinning, Boxen, bouldern, tanzen,..

 

Gesundes Mindset:

Mit der richtigen Denkweise kannst du dein Leben verändern! Sieh die Neujahresmotivation nicht als Temporäre Phase in der du eine Diät machen möchtest, sondern lasse aus der Diät deinen neuen gesunden Lifestyle werden. Finde deine goldene Mitte und achte bewusst auf die Lebensmittel und Sportarten die dir Spaß machen und einen Mehrwert liefern. Integriere diese fest in deinen Alltag und du wirst sehen was passiert.